Das Pedal nennt sich "Yongo Shiki Kebadate Hizumaseki", doch das war für uns
Europäer dann doch etwas zu viel des Guten. Eigentlich wussten wir garnicht, ob
es nun ein Fuzz, ein Distortion oder gar ein Oktavfuzz ist.
Dann spielten
wir den Yongo, und wir kamen zum Schluss dass es nicht von alldem ist, sondern
tatsächlich ein Superfuzz! Etwas tatsächlich Neues! Das Logo des "Yongo" ist die
Beschriftung eines alten japanischen Kampfflugzeuges, und das trifft die Sache:
Aggressiv, schnell, laut, tödlich!
Sound:
Drei grundsätzliche Einstellungen: Einen (halbwegs) natürlichen, fast schon
warmen Sound, vorsichtig verzerrt. Dann der extrem trocken Fuzz, und last, but
not least, eine Art Oktavfuzz, der eigentliche Höhepunkt der Pedals: Tonnenweise
Obertöne.
Ton:
Setzt sich immer durch. Hart eben, so richtig anders als die vielen
schönfärbenden Spielzeuge, die wir kennen. Der Ton hat ein unglaubliches
Fundament. Spielt man aggressiv, ist das Ding eine Bombe, spielt man vorsichtig,
klingt der Yongo gestopft, brüchig und seltsam
entrückt...
Eignung:
Man braucht Mut, Selbstvertrauen und Intelligenz. Genau so wie jener
japanische Pilot in seinem Flugzeug. Dann gewinnt man den
Kampf.
Preis:
Nur Mut. Probieren geht über studieren. 319,90 Euro.
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