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LAST GASP SICK PITCH KING RINGMODULATOR

Auch als Tremolo einzusetzen

  • Rein analog
  • Für Gitarre, Bass und alle anderen Instrumente
  • Boutiquehersteller, reine handwerkliche Einzelanfertigung
Ring Modulatoren gibt es nicht viele, und noch weniger brauchbare. Hier der Interssanteste.



Der "Sick Pitch King" Ring-Modulator der Noise Musiker von LastGasp ist wirklich nichts für Weicheier: Jede Harmonie wird von Grund auf zerstört und kommt als metallisch klingendes, roboterartige Wesen aus dem elektronischen Paralleluniversum wieder zurück. Ein eingebauter Oszillator erzeugt Töne, die im Ring-Modulator mit den Gitarrensignal zu einem neuen Klang verarbeitet werden. Der Modulator lässt die Singale der Gitarre und des Oszillators verschwinden, dafür entstehen zwei vollkommen neue Töne, die mit dem Gitarrensignal nicht zwingenderweise harmonieren. Das Prinzip des Ring Modulators ist klar: Aus zwei Tönen werden zwei andere gemacht: Die Summe und die Differenz aus den beiden Frequenzen.

Es gibt jedoch zwei Möglichkeiten, etwas Harmonie wieder zurückzubringen: Über einen zweiten Ausgang kann man (am Amp) das Direktsignal dem modulierten Signal wieder beimischen. Und man kann statt des harten Oszillators über einen speziellen Eingang (Carrier) ein beliebiges Signal irgend eines Instrumentes eines Mitmusikers zur Modulation verwenden.

Sound:

Alle Arten von metallischen Klängen sind möglich. Glockenartige Sachen, Gongs oder Weckergeräusche. Mischt man den Originalton dazu, so entsteht unter anderem der legendäre "Vibration-Sound of a Speaker Cabinet", ein echter Klassiker. Überhaupt wird durch das Mischen ebenso wie durch die Eingänge für ein CV Pedal und für einen zweiten Sound die Palette fast endlos. Bei Akkordspiel passieren derart komplexe Modulationen, dass man stark in Richtung Klangmalerei geleitet wird. Bei Einzeltönen ist eine durchaus noch nachvollziehbare Harmoniestruktur vorhanden.

Ton:

Trotz seines wirklich wilden Sounds ist das Pedal technisch hervorragend. Breiter Frequenzverlauf und Nebengeräuscharmut zeichnen den "Sick Pitch King" aus. Beherrscht man das Pedal, lassen sich kräftige, fette und durchsetzende Klangfarben malen.

Eignung:

Für Studio und Bühne. Eine Gefahr besteht: Der Musiker muss wirklich das Pedal beherrschen, sonst beherrscht es den Musiker. Ein bischen Löwenbändiger muss man schon sein. Egal wie der "kranke Tonhöhenkönig" auch eingestellt ist, kreativ und neu ist er immer.


Preis:

Nicht billig: 419,90 Euro. Der King hat es jedoch Wert.



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