Es gibt eigentlich zwei total gegensätzliche Arten von Mandolinenpicks
und beide werden immer mehr von Gitarristen gespielt: Das ist zum einen seit den
Neunzigern das extrem stark angerundete Dreieck, das fast schon kreisrund ist.
(Beispiel Wegen M-Serie.) Die
amerikanischen Bluegrass Mandolinenspieler brauchten diese Form, um ihren
Instrumenten mehr Bässe und Power zu entlocken.
Und seit hundert Jahren die dünne, lange "italenienische
Form", zu sehen bei den Heriba Nylon-Picks. Ein Pick mit dem man schnell und
ausdauernd tremolieren kann um so in den Mandolinen-Orchestern die typische
"Geigen-Wolke" zu bekommen. Und damit das auch nach Geige klingt, die schmale
Form mit der dünnen Spitze, denn die hat Billanzen.
Das Pickboy "Mandolin-Pick" gehört natürlich zur zweiten Gruppe. Die Herzform
ist richtig herzig. Nostalgie pur. Aber hat durchaus auch einen ernsten
Hintergrund: Die Vertiefung drückt gegen den Zeigefinger und hält so beim
"Mandolinieren" das Plek in Position.
Verwendung:
Es gibt wahrscheinlich nur wenige, die im Orchester mit zwanzig
Dickbauch-Mandolinen (wie auf dem Pick ja zu sehen) "O sole mio"
intonieren. Aber das hätte sicherlich was; ein gutes Orchester kann
überwältigend sein.
Eher mit der Strat eine Maschinengewehr-Salve ist Richtig Publikum loslassen.
Aber auch das hat was. (Ebenfalls überwältigend, wenn gut gemacht.) Und es gibt
wenige Gitarristen, die Live ein gutes Maschinengewehr hinbringen; das
Pick (und Üben) hilft jedoch dabei beträchtlich...
Größe:
Das Mandolin-Pick ist 28,0 mm hoch und 18,0 mm breit.
Preis:
Gute Spezial-Picks müssen nicht teuer sein.
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