Über den alten Django oder seine Musik zu schreiben ist müßig, und speziell
bei Saiten war „Maitre“ Reinhardt, der erste Superstar der Zigeuner gar nicht
sooo pingelig, denn sein Instrument hatte sowieso fast kein Sustain.
Er spielte deswegen eine Saite, bis sie sich nicht mehr richtig stimmen ließ.
Und er wechselte auch nicht ganze Sätze sondern nur die Problem-Saite. Aber das
dafür relativ häufig, denn seine Ohren waren sehr sensibel.
Django, wie auch die anderen Manouche-Gitarristen seiner Zeit verwendete zwei
unterschiedliche Saiten-Typen, die jedoch auf den Selmer Gitarren recht ähnlich
klangen: Zum einen mit Silber/Kupfer-Umspinnung und zum anderen
eine Art Silk & Steel.
Galli bildet beide Sätze genau nach. Und für die extremen Traditionalisten
sogar mit Loop-End, für die französischen Saitenhalter von
damals.
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