Neben dem Angel Ring ein weiterer verhältnismäßig moderater Effekt,
jedenfalls für Last Gasp Verhältnisse. Natürlich nicht gerade fürs Kammermusik
Streichquartett, aber trotzdem; mehr Musik als Noise.
Ungeachtet jeglicher künstlerischer oder stilitischer Grundsatzfragen; an
solchen Effekten ist zu sehen, wie exakt Hirofumi Uchino
arbeitet! Hervorragende Qualität, egal wo man hin sieht oder
hinhört.
Beherrscht einer dieses Pedal, sind derart kräftige Riffs und
Power-Akkorde möglich, wie sie sonst selten zu hören sind. Beherrscht
das Pedal den Musiker, ergibt es Electronic-Free-Jazz und Noise.
Frequenzteiler:
Theoretisch sollte eine Oktave tiefer das Ergebnis sein, jedoch können die
Wellenformen des abgetasteten Original-Signals auch in andere harmonische
Frequenzen resultieren.
Weitere Oktaven, Quinten und seltener auch Terzen. Statt vergeblich zu
versuchen, diese Frequenzen zu unterdrücken, kultiviert Hirofumi diese
wechselnden Frequenzen.
Gated Fuzz:
Ein extremer Fuzz. Summt wie eine Hummel. Durch die
Frequenzteilung eine Oktav tiefer als der gespielte Ton.
Und durch das Gate endet der Ton nicht im Chaos und Matsch, sondern das Pedal
schaltet ab, wenn die Saiten-Schwingung zu schwach wird oder abgedämpft wird.
Jetlizer:
Wird die Frequenzteiler zugedreht entsteht ein jet-ähnliches Geräusch. Ohne
ein CV nur manuell zu machen.
Regelmöglichkeiten:
Am Pedal regelbar sind Lautstärke, Empfindlichkeit und
Frequenzteiler. Dazu die typische CV-Buchse für Fußpedale.
Preis 199,90 Euro.

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