Zwei "Nachteile" hat die Nashville Stimmg: Da die unteren Saiten eine
Oktave höher sind, kommt kein Druck zustande.
Und: Man kann nicht normal Solo spielen, denn zwischen G und H (den beiden
wichtigsten Solo-Saiten) ist ein Okatvsprung.
Richard Rider und Peter saßen lange zusammen und entwickelten eine Hi-Tuning
für Solos: Fünf Saiten, alle lassen sich traumhaft
ziehen, die G H E Gruppe ohne Oktavsprünge. Und für Power-Quinten
ein extra Schmankerl: Eine fette, tiefe E-Saiten und ein Quinten-A in der
oberen Oktave!
Hier die Satzkonfiguration (Rot ist eine Oktave höher, schwarz ist
normal):
E A D G B/H E
Ton der Universal Hi-Tuning:
So wie man auf den oberen drei Saiten früher spielen konnte, spielt man jetzt
über den ganzen Hals! Herrliche Bendings, Obertöne ohne Ende,
Mando-Guitar-Sound (Zwei Saiten mit der gleichen Tonhöhe) und eine weiche,
niedere Saitenlage! Lead pur. Außer der dicken E sind alle fünf dünnen Saiten im
selben Bereich. Sachen die mit normalen Sätzen unspielbar sind, werden zu einer
Bagatelle.
Nicht nur Jingle-Jangle! Auch die bluesigsten Solos aller Zeiten,
jauchzen, fauchen und weinen. Und super heavy. Und super rasant.
Und man setzt sich im Gruppengefüge durch. Hand drauf!
Tipp: Was noch fetter kommt sind zwei Gitarren. Eine normal und eine in
HiTuning!
Umlernen ist nicht!
Und alle diese Stimmungen lassen sich ganz normal greifen. Nichts hat sich
verändert! Außer der Okav-Höhe natürlich. Die tatsächlichen Stärken sind unten
in der Tabelle angegeben.
|