Helios Artis, die Rückbesinnung auf den Ursprung

Bei Plektren sind wir nicht leicht zu beeindrucken. Peter kennt sich auf dem Gebiet besser aus als viele andere Fachleute, mit denen wir es zu tun haben. Deswegen haben sich er und der Professor zusammengetan, um zurück in die Zeit zu gehen, in der die Grundideen zum heutigen Plektrum geboren wurden.

Eine wissenschaftliche Arbeit, die nicht auf Fördermittel und Fernsehauftritte basiert, sondern weitestgehend im Verborgenen stattfindet. Und die nie komplett zu Abschluss kommen wird. Aber Helios Artis bleibt nicht bei den erarbeiteten Forschungsergebnissen stehen.

Wir setzen sie in Produkte um, die überaus zeitgemäß sind und - trotz der Verwendung Jahrhunderte alter Methoden - oft moderner als die Fabriken, die jährlich viele Millionen von billigen Plastik-Pleks ausspucken und mit einem großen Werbeaufwand (unterstützt durch tausende Musik-Läden) eine üble Wegwerfmentalität unterstützen.

Wer hat je ein echtes Ebonit-Pick in den Händen gehabt? Nicht viele. Wer hat je ein echtes Ebonit-Pick über 1 mm Dicke in den Händen gehabt? Überhaupt niemand in den letzten 30 Jahren.

Wo findet man noch ein echtes Perlmutt-Plekum? Im Museum, vielleicht. Und Helios Artis bringt welche auf den Markt, als ob das gar nichts wäre. Schimmernd in allen Farben.

Und schon im neunzehnten Jahrhundert waren Elfenbein-Picks extrem selten. Das teuerste und seltenste Material für Plektren überhaupt. Wie viele werden wohl noch gemacht werden?

 




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