Irgendwie gefallen uns die neueren Picks mit dem schwarzen, modernen
Schriftzug lange nicht so gut wie die ältere Variante.
Und weil die alten nicht mehr sooo oft zu finden sind, haben wir uns genügend
an Lager gelegt.
Zellhorn:
Brau- und Gelb-Töne, im Vergleich zu der moderneren Tortoise-Kreationen
relativ wenig transparente Stellen.
Wobei das ist die Urform der Tortoise-Platten, so wurden sie früher zu
Millionen für Fender und alle die anderen Hersteller gefertigt.
Blau-Perloid:
Ein Klassiker. Blaue und wenige schwarze Lagen werden bei der Herstellung
geschichtet und gefaltet. Durch die Faltung entsteht die Perlmutt-Optik. Je
feiner und enger die Faltung, also je lebhafter das Muster, desto höher der
Wert. Es gab auch eine recht grobe Faltung mit großflächigen Mustern. Dieses
Perloid wurde damals für Schlagzeuge und Akkordeons verwendet.
Nachschub:
Von beiden Arten reichlich vorhanden.
Form und Material:
Als Rohstoff für die Produktion der beiden Plektren wird ausschließlich
Zelluloid verwendet. Die "softige" Form hatte etwas, die Fertigungsquallität war
unschlagbar. Das "rundliche" Gefühl in der rechten Hand hat etwas sehr
angenehmes, jedenfalls für normale Spiel-Ansprüche. Hochinteressant für Sammler.
Stärken und Größe:
Es gab das alte T-M-H-Schema: 0,50 mm (=thin), 0,70 mm (=medium), 1,00
mm (=heavy), Die Größe ist Standard. Und natürlich das Ganze in der
Normalform.
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