Rider Custom-D Saiten-Sätze

Rider: So ganz normal kann dieser Mann garnichts machen. So nebenbei erfindet er die D-Saite neu!

 

Richard Rider erzählte uns, daß kein einziger seiner Kunden einen ganz "normalen" Satz spielen würde. Selbst die Insider, die mit herkömmlichen Saiten zurecht kommen, haben immer ein Problem mit der D-Saite: Sie ist einfach zu leise, Punktum. Ok, da erzählte er uns nichts Neues.

Er führte es uns vor, und wir waren geplättet: Die D ist (fast) genauso laut wie die G und die A. Kein Vergleich zu den Wald-und-Wiesen-Sätzen, wo die D immer 30% leiser klingt! Plötzlich machen viele Akkorde Sinn, plötzlich werden "unmögliche" Riffs wieder verwendbar.

Und jetzt hat er auch noch etwas oben drauf gelegt, in dem er die Umspinnung der D-Saite noch feiner machte. Fast so dünn wie Haar. Die anderen Saiten des Satzes sind perfekt darauf abgestimmt!

Fertigung:

Richard Rider stellt seine Saiten in handwerklicher Fertigung her. Jede einzelne Saite wird mehrfach geprüft. Jede Saite wird erst dann gefertigt, wenn eine Bestellung vorliegt. Nichts geht über Großhändler oder Exporteure, nichts wird zwischengelagert, so ist Korrosion ziemlich ausgeschlossen.

Ton:

Das ganze Oberton-Spektrum ist vorhanden, jedoch wird nichts überbetont und nichts verschluckt. Vor allem aber ist ein ein genauer, definierter, trockener Ton, der absolut nicht schwimmt oder gar matscht!

Wer tonnenweise knallige Höhen sucht, ist mit reinen Nickel-Saiten sowieso falsch. Da sind vernickelte (oder reine Stahlsaiten) eher geeignet. Wer jedoch schöne, strahlende Brillanzen möchte, die auch etwas länger als eine halbe Stunde zu hören sind, der ist bei Rider richtig.

Genauso werden Richard Riders Saiten nicht den Amp schon bei "1" zum Komprimieren oder Übersteuern bringen. Aber wenn man den Amp schön übersteuert, dann singen sie anstatt zu kratzen.

Eignung:

Nichts für Anfänger. Die Umspinnung der D ist haarfein, (sonst bekommt Rider die Lautstärke nicht hin). Da ist vorsichtiges Aufziehen wichtig. Auch Stahlpicks und Windmühlen-Anschläge sind nicht unbedingt ratsam. Gefragt sind Gitarristen mit Ohren und Gefühl.

Seit langem fanden die meisten Solos auf E, H und G Saiten statt. Die D darunter war einfach zu dünn und zu schlapp. Und ließ sich kaum ziehen. Mit Riders Custom Serie ist das jetzt zu Ende: Denn die D macht mit. Sie verhält sich schon fast wie eine Plain-Saite.

Custom-D 10s
010p 013p 016p 028*w 034w 046w
Satz
7,50 Euro
Custom-D 10point5
0105p 0135p 017p 030*w 038w 048w
Satz
8,50 Euro
Custom-D 11s
011p 014p 018p 032*w 038w 048w
Satz
8,50 Euro
* extralaute D-Saite


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