Boost 'n' Buff

Drei Funktionen, drei sehr wichtige Funktionen sind in diesem kleinen Pedal:

  • Buffer
  • Full Range Booster
  • Treble Booster

Und das coolste: Das Ding ist bezahlbar! Bei Tone-Toys...

 

Buffer:

Extrem hochohmiger Eingang, 5MegOhm. Ultra-ruhiges Class A Schaltungsdesign. Das Board wird elektrisch stabiler; der Ton wird konkreter. Der Sound bleibt unbeeinflusst!

Bei heutigen Effekt-Boards hat der Gitarren-Ausgang einfach nicht genügend Strom, um sich gegen Störungen und Einstreuungen aller Art, Kabel und Buchsen-Verluste und vieles andere mehr durchzusetzen! Deswegen werden Buffer verwendet, denn er macht das Signal auf dem Board so niederohmig, dass sich die Kabelverluste bei True-Bypass-Effekten und Einsteuungen nicht mehr so krass auswirken können. Und das doofe Rauschen wird weniger!

Booster:

Gigantische 35dB Boost. Einstellbar. In der unteren Hälfte des Reglers (<15db) ein Breitband-Booster, darüber (>15db) ein klassischer Treble-Booster! Das macht allerhand Sinn: Vorsichtig eingestellt macht der Regler einfach mehr Spannung und das Signal wird neutral angehoben. Nichts ändert sich, außer dass Plötzlich mehr Power da ist. Perfekt zusammen mit dem Buffer. Der eine verstärkt den Strom, der andere die Spannung.

Treble-Booster:

Will man noch mehr Leistung um den Verstärker zu boosten/übersteuern, braucht man den Regler weiter offen. Und damit der Ton nicht matscht, werden in dem Bereich hauptsächlich Höhen angehoben. Der klassische Booster-Sound eben. 

Regler:

Was genial ist: Sämtliche Booster-Funktionen sind in einem Regler! Einfacher geht es nicht mehr. Übrigens ist der Regler kein simpler Volumen-Knopf sondern liegt an der Gleichspannung und regelt den Verstärkungsfaktor. Deswegen ist auch - ähnlich wie bei den alten Originalen - ein gewisses "Kratzen" zu hören. Keine Sorge, das muss so sein.

Schaltung:

Genial einfach! Der Buffer wird sowieso immer gebraucht und ist deswegen immer an. Der Booster wird per Fußschalter aktiviert und ist je nach Regler-Stellung entweder ein neutraler Signal-Verstärker oder aber eine brüllende Antriebs-Rakete für den Verstärker.

Stromversorgung:

Mit 18 Volt Versorgungsspannung über 2 Batterien. Oder mit einem beliebigen Netzteil bis zu 25 Volt, wenn man will! Man hätte dann mehr Headroom als mit andere Booster! Und Power zum Abwinken, soviel ist sicher. Man muss jedoch nicht so hoch, es ist jedoch schön zu wissen, dass man genügend Reserven hat...  

Der Batterieverbrauch ist lächerlich gering. Tatsächlich braucht das LED weitaus mehr Strom als der ganze Rest der Elektronik.

Äußerlichkeiten:

Heavy Duty Fußschalter. Das kleine schmale Gehäuse (5,5 x 11 cm), pulverbeschichtet, mit Siebdruck-Beschriftung und ein helles, rotes LED. Großer, weithin sichtbarer Knopf.

Normaler 2,1mm DC-Buchse für Gleichstrom-Netzgeräte bis zu 25 Volt. Zusätzlich eingebaute Batterie.

 

Boost'n'Buff
119,90 Euro
Sehr gute Sound-Beispiele






Ulrich Bassenge schreibt:

Boost'n'Buff

Das Aussie-Teil, das Du mir empfohlen hast, hat im Frankfurter Studio AUSSERWELTLICHES geleistet.

Ich habe es halb aufgemacht, dahinter meinen Distortion gehängt.

Und mit meiner 1947er Gibson BR-4 und meinem 1964er Princeton Reverb Blackface Tränen (nein, der Rührung, nicht des Schmerzes) in die Augen des Tonmeisters und der Band getrieben.

Ja, so muss das klingen. Zitat Tonmeister: "Das ist die dynamischste Gitarre, die ich je aufgenommen habe".

Ich vergaß übrigens zu erwähnen, dass der Grundlärmpegel meiner alten Gitarre durch den Buffer deutlich leiser wurde. Magie?

Herzlichen Gruß
Ulrich

bassenge ätt radioplayboys.de


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