Aktuell
Suchen
Virtueller Wühltisch
Instrumente
Bücher und DVDs
Saiten
Picks
Custom-Picks
Vintage- und Sammler-Picks
Pick Zubehör
Finger-Picks
Kapos
Paige
Shubb
Third Hand
311 Kapo
Pickboy
Galli
Heriba
Dunlop Kapos
Woodies G Band
Golden Gate Dobro Capo
Slides und Steels
Gurte
Gurt-Halter, Strap-Locks und Co.
Taschen und Koffer
Pflegemittel, Chemie
Bridge Pins
Metronome
Kabel und Zwischenstecker
Tonabnehmer
Effekte
Effekt-Boards
Strom für Effekte
Netz-Strom-Kabel
Teile für Gitarren
Gitarren-Bausätze
Weiteres Gitarren-Zubehör
Teile für Amps, Effekte und Boxen
Schmuck
Tone-Toys Gutscheine
Über uns
Empfehlungen
FAQ´s
Sitemap
Newsletter aktuell
Newsletter Abo
eMail schicken
Kontakt/Impressum
Unsere AGB´s
Ihre Anregungen
So funktioniert unser Shop
Test-Bestellung
Links
So geht's:

Was ist nun der Unterschied zwischen den Nicht-Standard Stimmungen der Gitarre und einer normal gestimmten Gitarre mit dem Partial-Capo? Am besten, Sie nehmen gleich Ihre Gitarre zur Hand und probieren es einfach mal aus.


Drop-D Tuning

Bei der Drop-D Stimmung bleibt alles gleich, außer daß man die tiefe E-Saite auf D herunterstimmt. Egal was man in irgend einer D-Tonart spielt, man hat immer fetten, vollen D-Grundton. Alle drei Bass-Saiten zusammen ergeben D-A-D, also zwei Grundtöne und eine Quinte, was will man mehr? Egal ob in Dur oder Moll, mit oder ohne Siebener (oder anderen Zusatztönen), man ist völlig frei und kann auf den oberen Saiten Akkorde und Riffs spielen, wie man will, und vor allem wo man will, solange sie nur mit D harmonieren.



Dummerweise kann man jedoch nur in D spielen, alles andere ist tabu. Aber selbst in D ergeben sich ein paar Probleme: Ganz offensichtlich ist das IV-Dilemma, also G. Denn in der Drop-D Stimmung ist der Grundton G plötzlich vom dritten auf den fünften Bund gewandert. Gut, kein unüberwindbares Problem, jedoch Vieles, was mit der normales Stimmung einfach so in die Finger kam, ist mit Drop-D ein Schinderei oder wird schlichtweg unmöglich zu spielen. Schlimm: Alle normalen Barree-Griffe verlieren bei Drop-D ihren Grundton.


Drop-E mit dem Partial-Capo

Nun machen wir ein Drop-E mit dem Partial-Capo. Alle Saiten bleiben ganz nomal auf EADGHE gestimmt. Und anstatt die dicke E-Saite nach unten zu stimmen, klemmen wir alle anderen Saiten auf dem zweiten Bund fest. Wir können alles genauso spielen wie mit Drop-D, eben zwei Töne höher, und wir haben den schönen Grundton.

Der grundsätzliche Unterschied zwischen Umstimmen und dem Kapo wird sofort klar wenn wir den IV Akkord spielen, der wie ein G zu greifen geht, eben zwei Bünde höher. Der Grundton ist da, alles andere stimmt auch! Auch in Moll ist alles in Ordnung, und natürlich sind alle Barree-Griffe genau dort, wo sie sonst auch sind. Das ist ein Riesen-Vorteil!



Während Drop-D nur in D Sinn macht, kann mit dem Partial-Capo in Drop-E die Tonart frei gewählt werden! Besonders schön ist die G-Position im fünften Bund, also A.


Zusammenfassung

So jetzt ist der Unterschied klar: Wenn man auf eine andere Stimmung wechselt, kann plötzlich vieles auf dem Griffbrett fremd und anders werden, und zwar überall auf dem Griffbrett. Alle Griffe und Läufe die man so mühsam gelernt hat, werden unbrauchbar.

Nicht unbedingt eine völlig negative Sache. Open-Tunings öffnen musikalisch gesehen viele neue Türen. Aber andere werden verschlossen, und die sind in der Überzahl.

Die normale Stimmung wurde deswegen zur normalen Stimmung, weil sie die universelste ist. Man kann einfach am meisten damit machen. Nimmt man Open-Tunings, hat man ein paar wirklich gute Akkorde, ein paar, die noch akzeptabel sind, jedoch vieles kann man ganz einfach vergessen.

Im Gegensatz dazu ändert der Partial-Capo nur die vom Kapo unbeeinflussten Leersaiten. Barree Akkorde oder Griffe ohne Leersaiten bleiben völlig normal. Der Partial-Capo gibt einem Zugang zu den Möglichkeiten und Klängen der Open-Tunings, ohne das Griffbrett in "unbekanntes Territorium" zu verwandeln.


Druckversion