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Nein, nein, kein Schreibfehler, das "z" ist Teil des Nachnamens und das "s"
ist der Genetiv desselben. Derr Mann heisst Dave Budzinski und hat seinen Beruf
aufgegeben, um seiner Berufung zu folgen. Er wurde Musiker und Gitarrenbauer,
weil er da seinem Ziel am nächsten kommen konnte: Der Geheimnis des perfekten
Gitarren-Tons. Und diese Suche hält ihn schon bald 40 Jahre gefangen.
Klar, dass Peter mit ihm gut klar kommt: Gemeinsame Interessen. Aber
auch ohne diese Parallelen hätte Tone Toys sich mit Budz beschäftigt.
Denn Budz ist ganz einfach einer der Besten. Nicht nur wegen seiner Erfahrung
und seinem Know-How, sondern auch wegen seinem Gehör! Denn ohne es wäre er
auch nur einer der Vielen, die es versuchen und nicht so recht weiterkommen.
Weil sie eben den Unterschied zwischen "ok" und "sehr gut" nicht hören.
Er wickelt Pickups in der Art, wie sie früher gemacht wurden. Nichts, was man
so einfach messen könnte. Aber man hört es um so besser. Er hat genau das
gelernt, sehr lange gelernt.
Die Pickup-Industrie versucht seit Jahr und Tag, die alten Tonabnehmer zu
kopieren. Was dabei ganz einfach nicht bedacht wird, ist die Tatsache, dass sich
seit der Zeit, aus der die oft kopierten PUs kommen, einiges geändert
hat.
Die Amps änderten sich, kein Bauteil war mehr dasselbe. Besonders fehlt das
Röhrenpult mit dem Röhren-Gate und -Kompressor und das alte Tonbandmaterial. Die
Saiten! Die legendären Entzerr-Kennlinien nach Gutsherrenart. Die alten
Sharkfin- und Tortoise-Picks! Und die halbkaputten Alnicos. Und die
Neumann-Flaschen. Der alte, permanent nörgelnde Tonmeister und die Holzfußböden
im Studio. Millionen von Kleinigkeiten wurden peu-a-peu
geändert. Pech gehabt, schon viel mehr gute Sachen wurden auf dem Altar des
Fortschritts geopfert.
Daher: Der Grund, weshalb wir Budz ins Programm nahmen, ist, dass er
nicht in die Liste der sonstigen Pickup-Hersteller passt und nichts
nachbaut. Das machen einfach zu viele andere. Er hört sich "The Last Time"
an, die alten Country-Helden, die diversen Kings und die Kinks, Duane, Jimi, die
Paula-Engländer und versucht den Ton, so wie er ihn auf den
Aufnahmen hört, inklusive Band-Kompressionen und dem ganzen
anderen Mist von oben in seine Pickups zu bauen.
Mit Erfolg. Das ist der Unterschied. Der Budz-Pickup sieht
zwar gleich aus, hatte aber bei der Entwicklung total andere
Ziele! Er zählte keine Windungen, er maß keinen Widerstand, er suchte
Draht nicht nach der Farbe aus.
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