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  • Acoustic Guitar Magazine
  • von Rick Bartey

Aus Frankreich kommt der nächste Anwärter auf den Thron des "Plektrum-Königs". Dugain Picks sind ungefähr so groß wie normale Picks, jedoch wesentlich dicker. Konturen sind beidseitig eingearbeitet; vorne eine Aushöhlung für den Daumen, hinten eine Ausfräsung für den Zeigefinger um dem berüchtigten Dreh-Syndrom des Picks ein Ende zu bereiten. Weitere Vorteile sind weniger ungewollte Anschlagsgeräusche und ein runderer Ton....

Geschnitzt aus einer ganzen Anzahl meist natürlicher Materialien ist der Preis natürlich abhängig vom Rohmaterial und dessen Härte. Am günstigsten und am weichsten sind die Holz-Plektren, aus beiden Gründen wahrscheinlich ideal für Jazzer. Rocker und Speedfreaks werden wahrscheinlich eher zu Knochen- oder Horn-Picks tendieren. Und sehr bald wird es auch noch Picks aus Halbedelsteinen geben...

Nun, wie fühlen sie sich an? Zuerstmal ungewöhnlich dick und man braucht schon einige Zeit um sich daran zu gewöhnen. Nichts für Gitarristen mit zaghaftem Anschlag, man braucht schon einen festen Griff zwischen Daumen und Zeigefinger. Jedoch gibt die angewinkelte Spitze einen wirklich guten Anschlag. Die Holzversionen sorgen darüber hinaus für zusätzliche Wärme. Aber das ist natürlich - wie alles andere auch - zuerst einmal eine Geschmacksfrage....



  • Musician Magazine
  • von Paul Andreas Overaa

Alle Plektren von Dugain sind wie eine Skulptur gemacht und man braucht einige Wochen um sich daran zu gewöhnen. Für mich war die klangliche Differenz zu einem halbwegs flexiblem Pick auf der E-Gitarre nicht so riesig, auf der akustischen ist es ein Unterschied wie Tag und Nacht zu hören, und man rückt die natürlichen Qualitäten des Instrumentes in den Vordergrund.

Der größte Unterschied der Dugain zu normalen Picks ist die Lebensdauer. Nach einem Monat sind absolut keine Spuren auszumachen, während das Vergleichspick aus Plastik schon ziemlich abgewetzt war. Und selbst bis zum heutige Tag ist noch nichts vom Gebrauch zu sehen....


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